Zeit zum Spielen – 50mm 1:1.8G und Lightroom 4

Nach 2 Monaten Aufenthalt in Russland hatte ich ein paar Tage frei und habe endlich die Zeit gefunden, dass 50mm-Objektiv an meiner neuen D5100 zu testen. Beides befindet ja seit Ende letztes Jahres in meinem Besitz nur leider fehlte mir bis dato stets die Zeit und Ruhe mich damit zu befassen. Das 50er ist im Vergleich zu meinem 18-105mm natürlich wesentlich kleiner, kompakter und leichter was für mich anfangs doch recht ungewohnt war. Nach den ersten Fotos ist dies aber schnell verschwunden und man erfreut sich der quasi neugewonnen Freiheit. Die Verarbeitung des Objektives ist, soweit ich das beurteilen kann, sehr wertig. Nichts quietscht oder wackelt. Die manuelle Fokussierung arbeitet leichtgängig wobei es, gerade auf den ersten Millimetern, für meinen Geschmack noch ruckärmer gehen könnte. Der Autofokus arbeitet nach meinem Empfinden ein klein wenig schneller als am 18-105mm. Das 50er begeistert mich nach den ersten Aufnahmen aber schon mit einem wunderschönen Bokéh und der Möglichkeit, Objekte freistellen zu können. Hier bieten sich mir neue Möglichkeiten der Gestaltung und ich freue mich schon, diese für mich zu nutzen und zu erlernen. Hier die ersten Aufnahmen mit dem 50er.

Während meiner Abwesenheit ist Lightroom 4 erschienen (ich berichtete). Das musste natürlich auch gleich installiert und ausprobiert werden. Jedoch nicht bevor ich mich z.B. bei neunzehn72.de über mögliche Probleme beim Update oder beim Import des Lightroom 3 – Kataloges informiert hatte. Bei mir hat aber alles reibungslos geklappt und nach der Installation hatte ich auch meinen Katalog schnell importiert. Wesentliche Neuerungen finden sich bei Lightroom 4 vor allem im Entwickeln-Modul, der Möglichkeit nun Fotobücher direkt aus Lightroom heraus zu bearbeiten und zu bestellen sowie einer klasse umgesetzten Geotagging-Funktion. Leider ist die neue Version merklich ressourcenfressender und hier und da dauert es doch merklich länger, trotz eines nicht gerade schwachbrüstigen PC´s. Ein Update ist wohl aber schon in Arbeit (siehe hier). Auch sollte man sich gut überlegen, ob man seine in Lightroom 3 entwickelten Fotos mit der neuen Entwicklungsversion nochmals umsetzt. Es ist doch ein deutlicher Unterschied zu Version 4 sichtbar. Alex von blog-foto.de hat dazu ein aufschlussreiches Video gepostet.
Die Entwicklung der Fotos lief für mich in gewohnten Bahnen und trotz der neuen Regler für Lichter, Tiefen, Schwarz und Weiß (anstatt Aufhelllicht) auch gewohnt unkompliziert. In wie weit die Ergebnisse nun besser als in Version 3 sind, kann ich jedoch nicht beurteilen. Was man aber noch aus den schon guten Aufnahmen der D5100 herausholen kann, möchte ich Euch anhand einiger Vorher-Nacher-Bilder der schon oben gezeigten Fotos zeigen.

Über Kommentare und Kritik, positive wie negative, würde ich mich freuen!

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