Nördlich der Sonne von Fred Hatfield

Nördlich der Sonne von Fred Hatfield

Alaska…das Land mit einer atemberaubenden Natur und Landschaft. Das Land bitter kalter Winter, Goldgräber, Wölfe und Grizzlybären.
Viele Menschen in der heutigen Zeit sehnen sich nach der Weite, der Einsamkeit und vor allem der Ruhe dieses Landes. Ähnlich ging es auch Fred Hatfield als er im Jahre 1910 nach Alaska reiste. Die langen und harten Winter des hohen Nordens verbrachte er alleine in der Wildnis. In den kurzen Sommermonaten verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Berufsfischer. Sein Leben war gekennzeichnet von vielen Entbehrungen aber auch von der Schönheit und Einmaligkeit der Natur. Auf seinen Streifzügen durch diese Landschaft lernte er die Geschichte dieses Landes kennen und wurde ein Teil von ihr.
Im Alter von 80 Jahren schrieb Fred Hatfield seine Erinnerungen an das Leben in Alaska nieder. Dabei entstand ein angenehm zu lesender Tatsachenbericht, der weniger an einen Roman als vielmehr an einen Aufsatz erinnert. Dies tut dem Buch aber in keinster Weise einen Abbruch. Spannend und mitreißend werden die Ereignisse des aufregenden Lebens von John Shiption alias Fred Hatfield wiedergegeben. Die Natur steht dabei stets im Vordergrund und Fred Hatfield versteht es, seine Gefühle und inneren Beweggründe auch mit sehr einfachen und klaren Worten zu beschreiben.
Für mich war dieses Buch eine angenehme Abwechslung zu anderen Romanen.  

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